Wochenendlektüre

Mehr oder weniger aus der Sonntagsleserin entstanden, mit einem Spritzer Inspiration von Irve’s Wochenshow. Die gelesen wird, wenn die Woche ziemlich turbulent war und ihre anderen Artikel etwas zu kurz gekommen sind.

Neuzugänge und Rezensionen gab es in letzter Zeit relativ wenig. Einmal, weil der Leseschwerpunkt des ersten Halbjahres vorrangig auf die heimischen Bücher vom SUB lag und es leider sehr viele Bücher gab, die den Erwartungen nicht gerecht wurden. Erstaunlich viele Bücher wurden abgebrochen, weil entweder zu sprunghaft, unglaubwürdig oder für mich nicht nachvollziehbar. Aktuell kämpfe ich mich gerade durch ein Sachbuch, dass es einem mit den vielen fremden Begriffen und Namen (Stichwort russische Militär-Hierarchie) auch nicht eben leicht macht. Beutekunst vom Deutschen Taschenbuch Verlag.

Beutekunst

Weiter sollten die falschen Veilchen hier Einzug halten, zumindest sobald die Post ihre streikbedingten Rückstände aufgearbeitet hat. Die toten Tulpen waren mein Einstieg in die Welt um Leon, Laura samt HaHa und ich hoffe massiv, dass die Veilchen hier sind, bevor die Leserunde bei Lovelybooks vorbei ist.

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Gasland – Arte-Dokumentation über Fracking

Inzwischen kommen erstaunlicherweise immer mehr Sendungen zum Thema Umweltschäden zu den Hauptsendezeiten. Heute zum Beispiel eine Dokumentation zum Thema Fracking in Arte, gerade um 20.15 Uhr angelaufen. Unbesehen halte ich den Bericht für sehenswert.

Gasland – Dokumentarfilm 2010 (wurde bereits 2013 gezeigt).

Eines meiner letzten Bücher behandelte auch sehr ausführlich Fracking, es war wirklich beängstigend. Man sollte sich wirklich so ausführlich wie möglich informieren.

Harmonie? Oder Gleichgewicht?

Wenn mich jemand fragen würde, wie ich Harmonie erklären würde, wüßte ich keine Antwort. Jedenfalls nicht auf Anhieb. Allgemein ist der Begriff auch sehr verkitscht und damit ziemlich oft mißbraucht worden.

Oder?

Der Begriff Harmonie könnte einen Beigeschmack haben. Wie so ziemlich jeder Begriff, der so große umfassende Werte vertreten möchte. Vielleicht ist das auch ein Grund, weswegen ich ungern eine Sache auf einen Begriff festlege. Jedes Ding hat zwei Seiten. Oder noch mehr. Und jeder Begriff kann zwei oder noch mehr Auslegungspunkte haben.

Gestern bin ich bei einer Sendung hängengeblieben, die mich um diese Uhrzeit wirklich überrascht hat:

Sonntag Abend und zur besten Sendezeit.
Da erwartet man eher einen Beitrag zur WM oder seichte Unterhaltungssendungen, wie sie im Dutzend billiger durch die Medien geistern.

Gefunden wurde stattdessen eine Dokumentation über eine andere Sicht der Welt.

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What Happiness is

Wer hat schon einmal vom Bruttonationalglück gehört?
Ich könnte auf Anhieb wetten, kaum jemand. Ich selber verschreibe mich auch immer noch dabei, obwohl ich den Begriff schon seit einiger Zeit kenne. Genau genommen seit einer Dokumentation über Bhutan, die vor einigen Jahren gekommen ist.
Das zeigt schon recht deutlich, wie tief der Begriff des Bruttosozialprodukt (inzwischen Bruttonationaleinkommen) bei uns verankert ist.

Dass es auch andere Möglichkeiten gibt, zeigt der Dokumentationsfilm ‚What Happiness is‘ von Regisseur Harald Friedl.

Mit einem Fragebogen von etwa 1.000 Fragen ziehen die Glückermittler durch Bhutan und befragen die Menschen.

Wie glücklich sie sind.
Was sie für ihr Glück brauchen.
Was die Regierung ihrer Meinung nach als nächstes in Angriff nehmen sollte.

Fragen, die sich um Wünsche, um Sehnsüchte, um Infrastruktur, Spiritualität und Psychologie, um das Leben der Menschen drehen.

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