Räuchern mit Kräutern

Wenn ich schon über negative Energien schreibe, sollte auch darüber geschrieben werden wie man diese wieder loswird.

Die klassischste Methode ist das Ausräuchern des Wohnraumes.

Räuchern ist nicht nur in der Kirche eine gebräuchliche Praxis. Auch bei heidnischen Ritualen wurden bereits Weihrauch sowie andere Harze und Kräuter verwendet, um durch deren Verbrennung bestimmte Energien zu verstärken oder eben auch zu dämpfen. Die Möglichkeiten einer Räucherung sind so zahlreich wie die Menge der Rauchutensilien, die dafür zur Verfügung stehen.

Jede Kultur hat ihre eigenen Rituale für Räucherungen, angefangen im alten Ägypten über alle Kontinente bis hin zu den spirituellen Zeremonien.

Die erste Frage – Wann ist der beste Moment für eine Haus-/Wohnraumräucherung? „Räuchern mit Kräutern“ weiterlesen

Julkalender

Liathano schreibt über`s Loslassen und einen Adventskalender in die andere Richtung.

Eine gute Möglichkeit dazu wäre ein Advents-/Julkalender mit 24 Säckchen zum Loslassen.

Jeden Tag gibt man einen Gegenstand in eines der Säckchen (oder in eine kleine Truhe) und schreibt auf einen Zettel, was man damit weggibt oder warum. Was man damit verbindet.

Dann zum 24. – zur Hoch-Zeit der Rauhnächte – können die Säckchen geöffnet werden und man kann sehen und sich darüber freuen, was alles losgelassen wurde.

Die Zettel können verbrannt und die Gegenstände verschenkt werden.

Mit dem Verbrennen lösen sich auch evtl. anhaftende Energien auf.

Kreatives Ausmisten

Viel lesen bringt fast zwangsläufig viele Bücher mit sich.
Ebenso wie das Interesse für Kräuter, Gewürze, Kochen und altes Wissen für massenhaft Notizmaterial sorgt. Selbst wenn sich das Meiste in groben Zügen im Kopf behalten lässt – eine schriftliche Gedächtnisstütze hat einige Vorteile.

Der Mensch ist Jäger und Sammler – von Natur her. Sprich fast immer sammeln sich klammheimlich alle möglichen Sachen im Haus und lagern im Verborgenen – und sehr viele sind schon lange vergessen.

Also weg damit. Nur wie packt man das am Besten an?

Ich würde zu der Dreistapeltechnik raten: „Kreatives Ausmisten“ weiterlesen

Es geht auf Yule zu

Seit einigen Tagen schon stehen die Quitten im Vorgang und begrüßen einem schon beim Eintreten mit dem unverwechselbaren Duft. Seit heute nun mischen sich dazu noch die Gerüche von Wein, Sternanis und Nelke.
Beim Schneiden wurde auch das unvermeidliche Blut geopfert – 3 mal in die Haut geritzt – es sind eben Quitten und die sind eigenwillig.
Wein wurde auch geopfert, der Topf ist übergekocht. So bekommen auch die Hausgeister ihren Teil. 😉

Unverkennbar, die Vorbereitungen für die Rauhnächte und Yule haben begonnen. Und es macht mir viel Freude. Die ruhige Zeit beginnt und es ist eben doch etwas ganz anderes, als schon im September einen fertigen Stollen zu kaufen.

Die Königin der Früchte ruht jetzt in einem halbtrockenen Weißen, zusammen mit zwei Sternen und einer Stange Zimt. Und dort wird sie auch noch gut ihre drei bis vier Tage verbleiben.