Tag 4: Piagnolia

Bei einem Blog, der auch über Bücher schreibt, war es nur eine Frage der Zeit, bis die auch für unsere Monatsaktion drankommen. U.a. auch, weil heute ein Buch und eine DVD das erste Geld für dafür eingebracht haben. 🙂

Und an Büchern herrscht ja nun wahrlich kein Mangel. Für heute gibt es Piagnolia, ein Debütkrimi von Matthias von Arnim. Es wurde einmal gelesen und ist in einem guten Zustand.

Piagnolia

Klappentext:
Frühjahr 1934: Mussolinis Italien steht vor der Fußball-Weltmeisterschaft und der ‚Duce‘ setzt alles daran, dass es keinen anderen Sieger als eben Italien geben wird, Bestechungsgelder werden in Cafés übergeben, Dopingmittel in die Trinkflaschen der Spieler gekippt, Schiedsrichter werden ausgetauscht, bestochen oder gleich um die Ecke gebracht.

Oberst Briccone soll als Handlanger Mussolinis die Geschichte der WM lenken. Seine Gegenspieler sind der Ex-Soldat Guido Ventura aus Piagnolia, einem Dorf nahe Florenz, und der Sportreporter Nick Soriano aus New York. Gemeinsam mit Piagnolias kommunistischem Bürgermeister, dem Dorfpfarrer, einem etwas trotteligen Bauern und einer gewitzten jungen Frau versuchen die Beiden, die Pläne der Faschisten zu durchkreuzen.

Der rasante Fußballkrimi nimmt die vielen Ungereimtheiten der WM 1934 als historischen Hintergrund auf und verknüpft sie – immer mit einem Augenzwinkern – mit dem fiktiven Geschehen rund um die liebenswerten Bewohner Piagnolias.

Der Anfangspreis liegt bei 2 Euro plus Versandkosten und endet am 07.01. um Mitternacht. Der Höchstbietende macht dann das Rennen und das Geld geht auch dieses Mal an ‚rettet das Huhn‘.

Gebote bitte an Zaunreiterin (at) gmx.net.

Heute bin ich über das Araucana Huhn gestolpert, dass grünschalige Eier legt. Die Ursache liefert Biliverdin, ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin, dessen Ablagerung in der Kalkschale für die mehr oder weniger deutliche Grünfärbung sorgt.

Advertisements

Tag 2: Dreidimensionales Bild

Hühner verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten untereinander und lt. Netz auch zu ihnen vertrauten Menschen. Der Begriff ‚Hackordnung‘ kommt nicht von ungefähr, Hühner fechten untereinander damit die Positionen aus. Dieses soziale Gruppengefüge ist flexibel und ändert sich durch physiologische Gegebenheiten wie die Mauser, psychische (Eierlegend, brütend, Küken führend) und physische wie Krankheiten oder Verletzungen.

Hühner verfügen über ein individuelles Wesen mit völlig unterschiedlichem Temperament. Dazu verfügen diese Vögel über sehr persönliche Vorlieben, was sich lt. diesem Artikel sogar in der Vorliebe zu speziellen Musikstücken zeigen kann.

Ständiger Kontakt wird durch Blickkontakt und Lautgebung gehalten. Positive Interaktionen sind freundliches Partikelpicken im Federkleid, am Kopf und Schnabel sowie den Behängen. Das bepickte Tier entfernt sich nicht, schließt oft die Augen. Wer das selber schon einmal gesehen hat, weiß was für einen zufriedenen Ausdruck ein Huhn dabei haben kann. Es erinnert doch sehr an eine Katze, die das Kraulen genießt.

Quelle: Artgemäße Hühnerhaltung

 photo biergarten201020_zpsh0wwljto.jpg

Heute geht es um ein dreidimensionales Bild (s.o.) mit den Maßen B 24, H 32, T 3,5 cm. Die Materialien sind Glas und Holz und mit einem Haken zum Aufhängen versehen. Hinter der Figurine ist noch ein Schriftzug zu sehen.

Das Anfangsgebot liegt bei 5 Euro plus Versandkosten. Diese Auktion für ‘Rettet das Huhn’ läuft bis 05.01. um Mitternacht. Der Höchstbietende macht dann das Rennen.

Gebote schickt ihr bitte an Zaunreiterin (at) gmx.net.

Tag 1: Weltempfänger

Für’s Erste eine der Standardfragen: Wieviele Hühnerrassen gibt es?

In Europa werden zwischen 180 bis 200 unterschiedliche Rassen und Farbenschlägen unterschieden, ganz exakt lässt sich das anscheinend nicht festlegen. Die Gesamtzahl der Rassen ist noch wesentlich höher, da es außerhalb Europas noch weitere Rassen gibt.

Red Junglefowl (Gallus gallus) male 2Quelle: Flickr, Lip Kee

Stammvater des heutigen Haushuhns (Gallus gallus domesticus) ist das Bankivahuhn (Gallus gallus), ein Wildhuhn aus Südostasien, dass zur Familie der Fasanenartigen gehört.

Den Anfang macht ein tragbarer kleiner Weltempfänger noch unbenutzt mit Originalverpackung. Kann auch mit Kopfhörer benutzt werden, der allerdings nicht zur Auktion gehört.

 photo de8970e7-dfa9-4bba-bcea-a1cf8916d86d_zps1igdsxfs.jpg

Anfangsgebot sind drei Euro plus Versandkosten. Diese erste Auktion für ‚Rettet das Huhn‘ läuft bis 04.01. um Mitternacht. Der Höchstbietende macht dann das Rennen.

Gebote schickt ihr bitte an Zaunreiterin (at) gmx.net.

Drei zum Preis von Einem

Den Gedanken an’s Aussortieren im großen Stil wurde bereits Anfang 2014 angedacht und geriet dann wieder in Vergessenheit. Jede Woche eine bestimmte Menge an Gegenständen aussortieren hat nachweislich nicht funktioniert.

Im Grunde ist es wie bei allen Dingen – Zeit, Ort und Motivation müssen stimmen. Es kann auch nur ein winzigkleiner Stein des Anstoßes sein. Bei uns war es der schon erwähnte Unfall. Plötzlich für lange Zeit relativ bewegungsunfähig und mit viel Muse, sich die ganzen angehäuften Sachen anzusehen. Dazu der Gedanke ‚ausgezogen bist du mit einer kleinen Reisetasche, woher kommt nur dieses ganze Zeug?‘

Das Woher ist eigentlich zweitrangig, wichtiger ist die Frage ‚Wohin damit?‘

Schon im Sommer und in der Zeit nach dem Unfall wurde massiv aussortiert. Im Grunde nach einem einfachen System:

Getreu dem Artikel 7 des Rheinischen Grundgesetzes ‚Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.‘ und der eigens dafür entwickelten ‚Dreistapel-Technik‘ wurde das Problem in Angriff genommen. „Drei zum Preis von Einem“ weiterlesen

Massentierhaltung in den Massenmedien

Vor kurzem erst kam bei Gesprächen das Thema auch auf Nachhaltigkeit und damit auch Massentierhaltung. Dass darüber in der breiten Allgemeinheit immer noch kaum etwas bekannt ist und in den üblichen Medien nur spärlich berichtet wird. Wenn, dann in den dritten Programmen oder Dokumentationssendern – und so spät in der Nacht, dass man darauf wetten könnte, diese Sendungen würden von kaum jemanden gesehen.

Jetzt ist das Thema tatsächlich auch in der Hauptsendezeit des ZDF angekommen. Nicht am Wochenende, aber immerhin. Um 20.15 Uhr, der geheiligte Platz vom Feierabendkrimi oder je nach Jahr von Fußballübertragungen.

Und jetzt – genauer gesagt am vergangenen Dienstag lande ich eher zufällig bei einer Dokumentation über Hühnerzucht. Einmal die Zucht von Biobetrieben und im Gegenpol die Zuchtbestimmungen in Großzuchtbetrieben. Gezeigt im ZDF und begleitet von Dirk Steffens, der sich auch 2500 eigene Küken zur Aufzucht besorgt für eigene Erfahrungen aus erster Hand.

„Massentierhaltung in den Massenmedien“ weiterlesen