Wochenendlektüre

Pläne machen hat immer auch ein wenig was von einem Glücksspiel. Klappt es oder klappt es nicht? Und wenn es nicht klappt wie geplant, was dann? Dann ist Improvisationstalent gefragt. Alle größeren Pläne werden umstrukturiert oder nach hinten verschoben. Dafür können die unentdeckten näheren Winkel erkundet werden. Ein ganz akzeptabler Biergarten mit selbstgekochtem Essen und ausreichend vegetarischer Auswahl zum Beispiel und perfekt abgelegene Wege mit herrlichem Rundumblick – plus neuer Zukunftspläne, die für einige Neugierde sorgen. Langweilig wird es also nicht. 😉

Auch sonst hat sich einiges getan: Der Besuch im Zoologischen Stadtgarten zu Karlsruhe anlässlich des 150-/300-jährigen Jubiläums. Neue Nahrungsquellen haben sich aufgetan – was immer gut ist. Und die alchemistische Experimentierküche wurde in’s Leben gerufen. Kein weißes Gold, aber immerhin interessante Erfahrungen.

Quergelesenes

Man sollte annehmen, es gibt bereits ausreichend Kochbücher. Trotzdem gelingt es Magentratzerl immer wieder, mir den Mund wässrig zu machen. Ich kann nur hoffen, sie verrät ein oder zwei der Rezepte von denen sie bei ihrer jüngsten Kochbuch-Rezension erzählt. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, hätte ich gern das Rezept für die Avgolemono.

Die letzten Tage boten wieder öfter Zeit zum Lesen und damit bin ich natürlich wieder bei AstroLibrium gelandet. Eigentlich könnte ich mir Verlinkungen inzwischen schenken, denn jeder Artikel ist lesenswert. Trotzdem halte ich ‚Der Fotograf von Auschwitz‘ für unbedingt lesenswert. Wem es wie mir geht, dass er solche Bücher vermutlich nicht zu Ende lesen könnte, der bekommt durch die Worte von Mr. Rail einen guten Einblick in die Geschehnisse. Kein Wort zuviel hätte Rainer Engelmann in dem Buch geschrieben – das gleiche kann man von Arndt Stroscher sagen.

Wissen, was man ißt. Ein wichtiges Thema. Und die Entwicklung, die es mit den Lebensmitteln nimmt, ist immer noch schwer vorstellbar. Patente auf Obst/Gemüse/Getreide oder Wasserrechte, die privatisiert werden?! Vor nicht allzulanger Zeit wäre so etwas vielleicht in einem düsteren SF vorgekommen. Kurz und bündig schreibt Stadtlandfrau am Freutag dazu ihre Gedanken.

Weiter geht es zu Utopia’s Bericht über das Clean River Project von Stephan Horch. Stephan Horch ist Fotodesigner, Installationskünstler und Hobby-Paddler. Immer, wenn er mit auf den Flüssen unterwegs ist, sammelt er den Müll ein, der ihm über den Weg schwimmt. Ein halber Sack kommt da schnell zusammen.

Es ist schon später als gedacht. Also schließe ich die Wochenendlektüre und füge den Rest Quergelesenes im Laufe der Woche, spätestens am Wochenende nach. Euch allen eine gute Nacht.

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