Alte Zeitungen wiederverwerten

Manchmal hört man schon interessante Sachen. So unglaublich, dass sie einfach probiert werden müssen. So zum Beispiel Fensterputzen mit Zeitungspapier.

Das Thema kam zufällig auf. Einige Generationen zurück war es noch völig normal, mit Zeitungspapier und klarem Wasser die Fenster zu putzen. Kein Microfasertuch, kein Glasreiniger, nichts dergleichen.
Nur Wasser und die ausgelesene Zeitung.

Ungewöhnlich genug, um es ausprobieren zu wollen. Besonders, nachdem mir mehrmals versichert wurde, es sei kein Witz.

Fensterputzmittel war noch im Haus und eine kostenlose Zeitung kommt jede Woche 2 x.
Fenster einsprühen, die Zeitung leicht zusammenknüllen und wie gewohnt die Fenster sauberreiben. Wenn die Zeitung keine Feuchtigkeit mehr aufnimmt, eine neue Lage zusammenknüllen. Das Gefühl dafür entwickelt sich schnell und der Aufwand hält sich auch in angenehmen Grenzen. Abschließend noch alles mit weiteren Zeitungsseiten trockenpolieren und fertig.

Experiment geglückt und für mich ist an dem Ergebnis nichts auszusetzen. Anscheinend soll die Druckerschwärze manchmal abfärben, was mir zunindest nicht passiert ist.

Der Grund für die gute Saugfähigkeit liegt lt. Internetrecherche in der Beschaffenheit der Tageszeitungen, die hauptsächlich aus Altpapier und Zellstoff bestehen. Hochglanzzeitschriften u.ä. sind wegen der beschichteten Seiten und anderen Grundbeschaffenheit nicht zum Fensterputzen geeignet.

Soviel zum ersten Experiment, dass auch noch mit reinem Wasser wiederholt werden soll und ein weiterer Beitag zu der Blogparade von EiNaB abgibt.

EiNaB

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14 Kommentare zu „Alte Zeitungen wiederverwerten

  1. Zeitungspapier verwende ich auch oft – ist einfach fusselfreier und -meistens- schlierenfreier. Allerdings habe ich es auch immer nur mit Sprühreiniger verwendet, werde es mal mit „nur“ Wasser probieren… Danke für die Anregung und liebe Grüße, Birthe

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  2. Witzig, so mach ich das immer. Auch mit den Spiegeln (die Fenster putz ich leider nicht so oft). Hat mir eine Oma gezeigt, meine Mutter macht es auch so. Vielleicht noch so ein DDR-Überbleibsel, dass es nicht so viele Generationen zurück liegt 😉
    Viele Grüße,
    Marlene

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  3. Das ist ja fein, dass du das mal probiert hast : ) Wir machen das schon seit Jahren so und sind auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wichtig ist wirklich, oft genug einen neuen Bogen zu nehmen, damit es nicht schliert. Aber sonst kann man eigentlich nichts verkehrt machen.

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    1. Stimmt, es geht wirklich supereinfach. Mein nächster Versuch gilt den alten Spiegeln, die hier hängen. Und ehrlich gesagt hätte ich gar nicht erwartet, dass du auch mit Zeitungspapier putzt. Liegt wohl daran, dass es mir immer noch etwas exotisch vorkommt. 😉

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  4. Da war ich wohl zu geizig – hab das letztes Jahr schon getestet und war genervt, weil die Schlieren zu dolle waren. Wenn ich das jetzt so lese, lags wohl dran, daß ich nicht häufig genug ein neues Knüll genommen hab. Werde es nochmal versuchen!
    Derzeit hantiere ich mit Neutralreiniger im Wasser und Küchenhandtüchern. Geht auch, aber nuja- man muß die Handtücher hinterher immer waschen….die Zeitungen kommen ja eh ins Altpapier, da kann man sie vorher ruhig noch naß und schmutzig machen 😉

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