Von Hühnern, Versuchsküchen und neuer Lektüre

Nehmen wir einmal an, es sei Sonntag. Wir haben Zeit für eine schöne Tasse Tee oder Kaffee. Vielleicht auch für ein (nicht zu kleines) Stück Kuchen und vor allem Zeit um die Beine hochzulegen und angenehm den Tag verlaufen zu lassen. Ein wenig plauschen. Sei es über aktuelle Bücher, Zeitgeschehen (immer gut für einige Gespräche), Zukünftiges und/oder Vergangenes. Oder in diesem Fall, den für gestern gemünzten Beitrag heute zu zeigen. 😉

Im Rückblick lassen sich drei Worte für den ersten Monat finden:

Experimentell
Schon seit geraumer Zeit gehegten Pläne, unbekannte Rezepte zu versuchen wurde in Angriff genommen. Es wurde diskutiert, ausgewählt, nach Ursprüngen gefahndet und nach eigenem Gusto verändert. Befriedigend oft mit dem Fazit ‚Das machen wir mal wieder‘.

Zwei Feldversuche sind dokumentiert – beide gelungen und sehr empfehlenswert. Das Essen des Dogen zu Ehren des Schutzheiligen St. Markus am 25. April und unserem persönlichen Memorial-Essen für Barcelona.

Geplant ist, die Versuchsreihe fortzusetzen. Auswahlmöglichkeiten gibt es reichlich. Bücher sind und bleiben der ewige Schwachpunkt. Lass es dann noch gute (!) Kochbücher sein, die im Idealfall einen tieferen Einblick in Kultur/Seele des Landes liefern – und jeder Widerstand ist gebrochen.

Abwechslungsreich
Sechs neue Bücher haben sich auf diesem oder ähnlichem Weg einen Platz in den hiesigen Regalen erobert. Wir sind gespannt, was sich daraus entwickeln wird.

Die größte Spannung erzeugt aktuell ‚Südostasiatische Spezialitäten‘ – per Zufall im hiesien Antiquariat gefunden. Malaysische, indonesische Küche und Singapur, verfeinert mit Berichten über Land und Leute. Mit einer gemütlichen Tasse Genmaicha werde ich mich durch die Länder träumen und einige Rezepte für künftige Feldversuche vormerken.

Südostasiatische Spezialitäten

Im Ausklang entspannend
Die Aktion um Rettet das Huhn wartete mit einigen Erfahrungswerten auf. Falscher Monat und nach Abschluß laufen die Aussortierungen leichter von der Hand. Es muß nichts mehr gefallen, ein neuer Besitzer findet sich – früher oder später. Schade für die Hühner, eine neue Erfahrung für uns.

Beinahe vergessen, dabei auch sehr entspannend – Die Chakren. Kurze eigene Ansichten. Was harmonisiert, wofür ist es gut, Farben, Steine, Gerüche. Wieder einmal die Feststellung, lesen und schreiben hilft, sich zu erinnern.

Quergelesenes:

Wem geht es nicht so. Es gibt so viele Bücher, die man gerne lesen möchte und sich in der Bloggerszene rumzutreiben, macht es nicht gerade besser. Hier wird ein Stückchen reingelesen oder dort ein wenig gespickt. Eine Rezension zu lesen kann verhängnisvoll sein. Zu schnell juckt es in den Lesefingern, sich genau dieses Buch zu holen – gleich und auf der Stelle. Macht doch nichts, dass das Regal bereits aus allen Nähten quillt und sich die Bücher zu netten kleinen Stapeln versammeln…

Wem kam übrigens schon der Gedanke, was diese literarischen Treffpunkte untereinander alles austauschen, während wir nicht hinsehen oder schlafen oder einfach nicht im Haus sind…

Aber neben schlimme Verführer können Rezensionen auch noch eines sein. Nämlich kleine wunderbare lesenswerte Geschichten, die schon nur für sich genommen es wert sind, dass man sie liest.

Einige davon werde ich heute präsentieren. In lauschigen kleinen Leseeckchen könnt ihr euch dann zurückziehen und diese genießen. 🙂

Für den Anfang habe ich Ulrike’s Worte zum Pfandleiher. Wenn man ihr zuhört ein ganz eigenes Buch. Ich will gar nicht so viel sagen, dass überlasse ich den Rezensionen.

Astrolibrium noch zu erwähnen, ist eigentlich kaum noch wirklich eine Notwendigkeit. Keine Notwendigkeit in dem Sinne, dass jeder diese wundervollen kleinen Geschichten können müsste. Oder? Ich für meinen Teil lese sie gerne und auch wenn es mich hier wiederum viel zu oft in den Fingern juckt – darauf zu verzichen ist keine Alternative.

Lasst euch davon nicht irreführen, diese wundervollen kleinen Geschichten können manchmal auch ernst sein bis in`s Mark, einen grüblerisch zurücklassen mit einem flauen Gefühl im Magen oder einem bitteren Beigeschmack, eine Gänsehaut… gepaart mit einem Schmunzeln. Als Beweis führe ich das Vorzimmer zum Paradies an.

Bei Nandalya gibt es eine sehr lesenswerte Erzählung/Sage über die Fuchsfrau aus der japanischen Mythologie. Schon für sich allein lesenswert ohne dass man sich für diesen Bereich interessieren muss. Ich für meinen Teil hoffe inständig, sie wird mehr darüber berichten.

Ganz ähnlich verhält es sich mit the lost art of keeping secrets‘ Ausführungen zu ‚Den Interessanten‘.
Selbst wenn das Buch nicht zur ausgewählten Lektüre gehören sollte, die Rezension halte ich für sicher lesenswert. Gleiches gilt unbedingt für die Klappentexterin. Ich kann es nur dringend empfehlen – lest was sie sagt über ‚ein Regenbogen von Buch‘. Wann bekommt man so etwas schon einmal vor die Linse gehalten?

Einen ausgezeichneten Abschluß liefert Arthur’s Tochter mit ihrer Rede gegen das Warten. Man könnte sagen Für Gut ist für Umme. Oder noch besser Für Gut ist Genau Jetzt.

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